Schwimm-Spaß im 2.Halbjahr 2015

24h Schwimmen in Regensburg

28. / 29. November 2015

 

Karin, Axel und Gregor mit 30 km in 9 Stunden
Benno und Max mit 45 km in 24 Stunden

 

(Sven) Auch mit etwas Distanz fällt es uns noch schwer, den Wettkampf in Regensburg zusammenzufassen und das Ergebnis zu akzeptieren. Das Wichtigste vorweg ist unser Wunsch und unsere Forderung, wer beschummelt, lügt, betrügt und täuscht, der wird disqualifiziert. Und wenn mindestens 3 von 10 beschummeln und betrügen, wird die ganze Mannschaft disqualifiziert. Wir bezweifeln ernsthaft, dass die erste Mannschaft des SC Regensburg über 300 km geschwommen ist und erkennen das Ergebnis bei allem Fair Play in dieser Form nicht an.

 

Die ersten Stunden waren geprägt von einem schnellen 3er Zug mit Axel, Gregor und Karin. Selbst der vermeidliche "Sieger" Maximillian Peter vom SC Regensburg war auf der Nachbarbahn nicht viel schneller. So erstaunt es, dass er bereits nach 9 Stunden 5 km Vorsprung haben soll. Nach 2 Uhr nachts ist Maximillian nicht mehr zu sehen und vermutlich im Reich der Träume untergetaucht um etwas Kraft zu sparen. Wie er am Ende der Veranstaltung 65,1 km geschwommen haben soll, bleibt uns ein Rätsel. Wir legen offiziell Protest ein und der Veranstalter, ebenfalls SC Regensburg, rechnet nach und interviewt den ausgerufenen "Sieger". Am Ende der internen Besprechungen wird sein Ergebnis von 65,1 auf 55,1 km korrigiert. Es bleibt ein fader Nachgeschmack des Betruges. Gegenüber der online Redaktion der swim.de gibt der technische Leiter des SC Regensburg, Claus Ludwig, als Grund ein "Verzählen" des Wettkampfgerichtes an. Der Schwimmer könne sich nicht mehr erinnern, wieviel er genau geschwommen sei. Aus Erfahrung können wir sagen, Maximillian Peter, Du könntest Dich an jeden einzelnen Kilometer erinnern und weisst genau, dass Du beschummelt und gelogen hast. Auch die Plätze 2 und 3 mit Alex Metzler und Cederic Ploskon werden später korrigiert. Dieses Mal um jeweils 20 km. Wie man sich so verzählen kann, bleibt uns unerklärlich. Ganz ehrlich, so schlecht ist das Wettkampfgericht in Regensburg nicht gewesen. Die ehrenamtlichen Helfer haben sich viel Mühe gegeben. So erkennen wir den Sieg des SC Regensburg nicht an und bezweifeln ernsthaft, daß die 3 Schwimmer und die Verantwortlichen des SC Regensburg gut daran getan haben, diese unglaubwürdigen Korrekturen durchzuführen. Ich denke, die 3 Schwimmer des SC Regensburg werden wir im Auge behalten und 2016 oder 2017 dürfen sie gerne nochmal ihr Können beweisen. 

Nun aber zu unserem Team. Karin, die die ersten 9 Stunden mit Gregor und Axel hervorragend zusammengearbeitet hat, biß sich ohne Beschummeln durch und erreichte am Ende ehrliche 51 km. Sie gewinnt überlegen die Frauenkonkurrenz. Gregor und Axel hören bei 30,3 km und 31,0 km auf und kümmern sich um die restlichen Team-Mitglieder. 30 km in 9 Stunden bleiben als ihre schnelle Hausmarke stehen. Auf der Nachbarbahn schwimmen Max und Benno kontinuierlich und etwas langsamer. Gemeinsam mit Sven ziehen sie ihre Bahnen auch durch die Nacht - von den Starschwimmern des SC Regensburg war zu diesem Zeitpunkt nichts zu sehen. Stefan und Magdalena tun sich mit der 50m Bahn etwas schwer und besuchen auch mal das Wellenbad und die Cafeteria. Dort sitzt auch öfters Tobias, der seinen Sieg in Aschersleben noch mit Currywurst und Cappuccino  nachfeiert und am Ende doch auch ehrliche 10,1 km schafft. Dabei zieht er auch unser Maskottchen Anton einen Kilometer durch das Bad. Es ist der vierte Wettkampf von Tobias in vier Wochen mit insgesamt 90,7 km. Neu im Team sind in Regensburg Imola, Sandro, Florian und Mara, die alle samt zwischen 12 und 15 km auf Anhieb schwimmen. Herzlichen Glückwunsch. Lieber ehrliche 15 km als beschummelte und selbstgeschriebene 25. Bereits alte Bekannte und freudige 24h Schwimmer sind Andrea, Conny, Günter, Jürgen und Melina, die die 18 Schwimmer starke Truppe und die beiden Teams mit ihren Kilometern unterstützen. Am Ende wird unser Team I auf Platz 2 gewertet und Team II auf Platz 8. Eine Aussage ohne Wert und Bedeutung, wenn Schwimmer das Fair Play missachten und offensichtlich beschummeln und betrügen. Für 2016 hat der Veranstalter SC Regensburg wesentliche Änderungen zugesagt. Es gilt abzuwarten, ob sich andere Teams als die des SC Regensburg (mit den Mannschaften 1-5) melden werden. Wir überlegen uns ernsthaft, nicht noch einmal gegen diese Teams des SC Regensburg zu starten. Warum auch, wenn das Ergebnis schon von Anfang an feststeht und die Täuschung unterstützt und schließlich indirekt auch belohnt wird.

Karin 51,0 km (1. Platz Frauen, p.B.)
Benno 45,1 km (3. Platz Herren, da im Protokoll nur 44,1 km)
Max S. 45,0 km (2. Platz Herren, p.B.) 
Axel 31,0 km  
Gregor 30,3 km (p.B.)
Stefan G. 21,0 km  
Sven                           20,5 km          
Magdalena 20,0 km  
Imola 15,3 km (p.B.)
Sandro 15,0 km (p.B.)
Florian S. 12,6 km (p.B.)
Mara        12,0 km      (p.B.)
Andrea 12,0 km (p.B. / im Protokoll nur 10,2 km)
Günter 11,6 km  
Melina  10,6 km  
Tobias 10,1 km  
Jürgen M. 6,1 km (p.B.)
Conny 3,1 km  
Anton 1,0 km  

 

24h Schwimmen in Aschersleben

20. / 21. November 2015

 

Tobias schwimmt im
Alleingang auf Platz 1

 

(Sven) Mit 42,6 km konnte sich Tobias in Aschersleben endlich seinen Lebenstraum erfüllen: einmal ohne Sven und Anton durch die Nacht schwimmen und ungehindert die 42km Marke innerhalb von 24 Stunden durchbrechen. Wir gratulieren unserem Wellenbrecher und Chef-Statistiker recht herzlich zu seiner außergewöhnlichen Leistung und dem Gewinn von 2 Ballhaus-Pokalen. Endlich Platz 1 und 42,6 km. Seine Leistung wird unter den Rahmenprogramm Zeulenroda und Regensburg besonders. Das Wochenende zuvor war Tobias nämlich bereits in Zeulenroda am Start und die kommende Woche wird er schon wieder in Regensburg mit uns schwimmen. 
 

24h Schwimmen in Bietigheim

14. / 15. November 2015

 

Sascha und Anton schwimmen
durch die Nacht

 

Dieser Bericht wird aus zweierlei Sicht wieder gegeben, die Autoren Sven und Anton stehen für die Inhalte eigenverantwortlich.

 

(Sven) Es war für mich kein schönes Schwimmen. Die ersten 10 Stunden waren geprägt von zu viel Hektik und Gedankenlosigkeit auf der Schwimmerbahn. Das 24h Schwimmen in Bietigheim ist unser "Nachwuchs-Schwimmen", da sich in Bietigheim erfahrungsgemäß viele Kinder am und im Becken tummeln und voranbewegen. So haben wir das kinderfreundlichste 24h Schwimmen auch zu unserem Nachwuchs-Schwimmen erklärt und laden dort Familien mit Kindern und ein paar Nachwuchstalente aus unseren Reihen ein. Erfahrene Schwimmer wie Sascha oder ich kommen dazu und geben ein paar Tipps zur Schwimmtechnik, zur Ernährung oder zur Entspannung der Muskeln z.B. mit warmen Duschen. Die Bahnen 2-5 sind von 300-350 Kindern während der 24 Stunden besucht. Deshalb ist es nicht auszuschließen, dass besonders geübte und gute junge Kraultalente auch auf der Bahn 1, der Sportbahn, schwimmen. Dort gehören sie auch hin, nur ist es sehr gefährlich für sie.

Denn leider schwimmen auf Bahn 1 auch ungeübte, kraftvolle, schnelle und weniger schnelle Schwimmer, die u.a. bei der Wende oder Überholvorgängen so ihre Probleme haben. Sie wissen oft nicht, wie man langsam an die Wende anschwimmt, bauen ohne Warnung einen Brustbeinschlag ein, oder wissen nicht, wo man "richtig" an der Wende stehen muss und wie man möglichst stressfrei und ohne größere Komplikationen wendet. Auch "im Zug schwimmen" ist ihnen als Nicht-Vereins-Schwimmer fremd. Das kann für alle Beteiligten sehr schmerzhaft sein. Auch schnelle Brustschwimmer haben auf der Kraul- und Sportbahn leider nichts verloren. Ein hoher und weiter Beinschlag setzte mich bei km 11 kurz außer Gefecht, traf mich direkt auf dem Brustbein und bescherte mir viele helle Sternchen. Ronnie traf ein Brustbeinschlag schon früh und er brach bei km 4 ab. Anja setze die Hektik auf der Bahn deutlich zu. Bei Kilometer 12,5 traf mich ein Kinderbein unfreiwillig mitten im Gesicht und drückte mir meine Schwedenbrille tief in die Augenhöhle. Vielleicht sollte ich überlegen, gerade zu Beginn mit einer anderen Brille zu schwimmen. Ich machte eine weitere unfreiwillige Pause. Durch den hohen Andrang zu den frühen Nachmittagsstunden kam es zudem vereinzelt zu Wartezeiten, was mich noch mehr aus dem Rhythmus brachte und zweimal unfreiwillig am Beckenrand wartend auskühlen ließ. Nach 20km fand ich schliesslich langsam wieder zu der Art von 24h Schwimmen, das ich besuchen wollte. Die Nacht war ruhig und mit Sascha und Anton ein Gedicht. Die 24-27-30 km waren erreicht, doch es fehlte der Ansporn und die Motivation auf 35-40 km weiterzuschwimmen.

Leider hatten wir mit Sandra und Simon, Sabrina und Marco, Claudia und Günter, Lisa und Luisa viele Absagen und auch Sascha war bei km 35-40 ohne große Motivation. So unterhielten wir uns viel mit Jürgen und Kai und gaben diesen ein paar Tipps für die Wenden und zu abwechslungsreichen Schwimmen. Als Dank schenkten Sie uns ihre Kilometer für die Teamwertung und schwimmen demnächst wieder mit uns. Auch Gunnar mit Tochter Cora kämpften beide um Ihre persönliche Bestleistungen und klatschten sich mit mir nach 20km und 15km ab. Ihr Papa und ich waren mächtig stolz, dass die 10-Jährige Cora die 15km so gut schaffte und dabei ganz schüchtern lächeln konnte. Benedikt mit 9 wollte eine Goldmedaille und erreichte diese mit 3.150m schliesslich auch. Als ich ihn fragte, ob er gerne warm duscht, strahlte er nur und sagte, ja und ganz lange. Das erstaunlichste für mich war eine anonyme 12km Spende eines Schwimmers ans Team - wir haben Ulrich oder Dragos im Verdacht, wissen es aber nicht. Danke jedenfalls für die großzügige Spende. So gab es an diesem 24h Event auch ein paar sonnige Seiten, hierzu gehört auch das Team Roy und die zwei Jungs, die die letzten 3 Stunden mit uns auf der Bahn 1 waren und gemeinsam mit uns ihre Bahnen zogen. Es war schön zu sehen, wie sie sich alle gegenseitig anfeuerten und voranbrachten. Die zwei Jungs haben mich wirklich im Wasser gehalten. Sie standen zwar oft nur da und sprinteten dann wieder, aber sie lachten viel und hatten mit stolz geschwellter Brust auch sichtbar Freude an ihren Metern. Das erinnerte mich doch sehr an Martin und mich, wie wir 2006 und 2007 unsere ersten Schwimmversuche bei 24h Schwimmen gemeinsam machten, bevor wir 2009 das Team Warmduscher gründeten. Leider habe ich die 35-40km im dritten Anlauf dieses Jahr wieder nicht geschafft, ich bin enttäuscht und doch freue ich mich über die persönliche Bestleistung unseres kleinen Maskottchens Anton. 

(Anton) Als Mannschaftssieger und Schwimmer mit persönlicher Bestleistung sehe ich das 24h Schwimmen in Bietigheim etwas anders. Sven hat zwar Recht, dass es sehr voll war, aber er ist auch selber schuld, wenn er überholen will und an der Wende Platz braucht. Als Tiroler Bursch weiss ich, dass es schon mal eng werden darf. Auch die vielen Kinder machen mir nichts aus. Sascha und Sven zogen mich durchs Wasser und pushten mich auf 24,2 km. Das ist einzigartig für ein Team-Maskottchen. Das schafft kein Goleo und kein Bernie, die sind nur kuschlig und nett. Ich hoffe, dass ich bald wieder bei einem 24h Schwimmen die Jungs und Mädels anfeuern und am Beckenrand dabei sein darf. 

Sascha 42,00 km (1. Platz Männer)
Jürgen 36,00 km (2. Platz Männer, p.B.)
Kai 30,00 km (3. Platz Männer, p.B.)
Anton 24,20 km (4. Platz Männer, p.B.)
Gunnar 20,40 km (6. Platz Männer, p.B.)
Cora                       15,80 km         (3. Platz Frauen, p.B.)
Ein Freund 12,00 km  
Anja 8,15 km  
Sven 8,00 km (+24,2 km mit Anton)
Gregor 7,50 km  
Ronny          4,20 km       
Benedikt     3,15 km  

 

24h Schwimmen in Zeulenroda
14. / 15. November 2015

 

Warmduscher "Ost" finden sich

und feiern zusammen Platz 2 

 

(Conny) Das erste gemeinsame Team-Event im Osten Deutschlands (nach den 24h von Meiningen) war gleich ein grandioser Erfolg! Wir sind zu fünft angereist, für alle war die Anfahrt dieses Mal angenehm kurz. Am Eingang hat Claudia zufällig noch zwei Freunde getroffen (Bert und Marco), die sich spontan dafür begeistern konnten, mit uns im Team zu schwimmen. So waren wir dann sieben Leute für eine Mannschaft, die acht Mitglieder hätte vertragen können. Das Schwimmbad war optimal, an die Halle mit dem 25m-Becken war ein Tropenbad mit allem drum und dran angeschlossen, wo man zwischendurch mal wellnessen oder entspannen konnte, wenn mal wollte. Das 24-Stunden-Schwimmen war in den Vorjahren nicht so stark frequentiert, wie wir es von anderen Events gewohnt sind. Wir hofften also darauf, relativ entspannt unsere Bahnen ziehen zu können. Leider hat sich dies wohl auch bei anderen Schwimmern herum gesprochen, so dass am Ende fast doppelt so viele Teilnehmer dabei waren wie in den Vorjahren. Dennoch ging es auf der schnellen Kraulbahn recht gesittet zu. Zwei weitere Bahnen standen für die nicht ganz so schnellen Leute bereit und die beiden Außenbahnen waren für Familien und Kinder reserviert - klingt nach einer sehr guten Organisation.

Anne hatte sich vorgenommen, mal die 60er Marke anzugehen. Mit 51 km war sie ihrem Ziel am Ende recht nah gekommen und war sehr zufrieden über ihren ersten Platz. Conny war wie immer ebenfalls ehrgeizig, auch wenn das oberste Treppchen für Anne vorreserviert war. Sie wollte auf jeden Fall mit aufs Treppchen, was ihr mit ihrem zweiten Platz und 37 km letztlich auch gelang. Zwischenstände wurden leider nicht bekanntgeben, so dass man ständig die Konkurrenz im Auge behalten musste. Volker war das erste Mal bei so einem Event dabei. Er setzte sich zu seiner Premiere gleich einen Halbmarathon zum persönlichen Ziel – alle Achtung! Dieses Ziel hat er sogar noch übertroffen, obwohl er zwischendurch mal für paar Stunden zum Geburtstagfeiern verschwand. Bei Tobias lief es aus irgendeinem Grund nicht ganz so gut wie erhofft. Claudia hat ihr Ziel, ihre persönliche Bestmarke zu verbessern, in den letzten Stunden noch geschafft. Marco und Bert mussten leider vor Einbruch der Nacht nach Hause. Nachts war es angenehm ruhig – sowohl im Pool als auch in der Halle. Man konnte also auch gut ein paar Stündchen wegnicken. Ab den frühen Morgenstunden zogen wir fünf dann bis zum bitteren Ende unermüdlich unsere Bahnen. Leider hatten wir bzgl. Mannschaftswertung überhaupt keinen Überblick. Hätten wir gewusst, dass für den Sieg nur ganze 5 (!) km gefehlt haben, hätten wir uns sicher noch mehr ins Zeug gelegt und den Pokal geholt. Und da sind wir dann schon beim Ziel für nächstes Jahr : da muss ganz klar der Teamsieg her !

Anne 51,00 km (1. Platz Frauen, p.B.)
Conny 37,00 km (2. Platz Frauen)
Volker 22,70 km (p.B.)
Marco 22,50 km (p.B.)
Tobias 20,60 km  
Claudia 17,00 km (p.B.)
Bert                        15,00 km         (p.B.)

 

24h Schwimmen in Gerbrunn

07. / 08. November 2015

 

Alles gewonnen und alle
Rekorde gesprengt

Unser Team erreicht stolze 430,65 km 

 

(Sascha) Von den Superlativen der Begeisterung lebt das Guiness Buch der Rekorde. Ob wir darin auch schon verewigt sind? Es sollte ein Schwimmfest der Rekorde werden. Im Vorfeld hatten sich fast 20 Warmduscher für diesen inoffiziellen Saisonhöhepunkt gemeldet. Da wir von letztem Jahr noch etwas gut zu machen hatten, zweifelte unser Kapitän Sascha an dem Gelingen, den ersten Platz der Gruppe zu sichern. Die DLRG war 2014 sehr stark und würde sich in diesem Jahr den ersten Platz nicht nehmen lassen. Es war jedoch nicht die DLRG, die uns das Leben zu Beginn schwer machte. Der SC Hasberge war mit 14 Schwimmer/innen angereist und spulte sein Programm ab. Erst in der Nacht konnten wir den Verfolger abschütteln und einen guten Vorsprung herrausschwimmen. Am Schluß hatten wir schließlich 430,65km. Warmduscherrekord.

Carina wurde als Beste in der Frauenwertung mit 41,5km geehrt. Carina hatte sich mit Ihren Kindern Luca und Noel zunächst als Familie angemeldet und sie hätten diese Wertung dieses Jahr auch ohne Probleme gewonnen. Sie beschlossen jedoch, dieses Jahr das Team zu unterstützen. Danke dafür. Katharina (36,2 km), Alena (30,1 km) und Melanie (30,1 km) auf den Plätzen 2, 3 und 4 vervollständigten das tolle Endresultat der Frauen. Was sich im Wasser bei den Männern abspielte, war ebenfalls grandios. Sascha und Alexander hatten sich beide vorgenommen die 60km-Marke zu knacken und natürlich mit dem ersten Platz nach Hause zu gehen. Alexander, der im Jahr 2014 das Schwimmen mit 50km gewonnen hatte, ging ganz klar als Favorit und Titelverteidiger ins Wasser. Sascha, der ehemalige Gerbrunner und Vorjahreszweite, wollte dieses Jahr aber um den Sieg mitkämpfen. Bis Mitternacht lagen beide gleich auf. Alexander schwamm sehr ruhig und sehr bedacht. Sascha wesentlich schneller, er musste ja seine Pausen rausschimmen. Zur Halbzeit hatten beide die 34km voll. Die zweite Halbzeit wurde von der Journalistin Traudl Baumeister eingeleitet. Sie sorgte für ein wahres Blitzlichtgewitter. "Aus jedem Augenwinkel konnte man die rasende Reporterin erkennen", berichtet Sascha. Im Jahr 2014 hatte sie sich mit Bildern und Notizen ganz auf Sascha konzentriert, da er nach 12 Stunden klar führte. "Dieses Jahr lasse sie sich nicht mehr darauf ein und konzentriere sich auf Alexander", so Traudl Baumeister.

Sie hatte ja nicht wissen können, dass Sascha im vergangenen Jahr das ein oder andere Mal geübt hatte. Um 11 Uhr stieg dann Sascha mit 65km endlich aus dem Wasser. Alexander wollte nicht aufgeben und blieb bis zum Ende im Wasser. Mit stolzen 63,8km belegte er den zweiten Platz. Vielleicht sollte Traudl Baumeister im nächsten Jahr beide beobachten.

So waren die Plätze 1 und 2 bei den Männern vergeben. Aber wir wären kein Team, wenn wir nicht auch um Platz 3 gekämpft hätten und so feuerte Tobias noch einmal Stefan an, damit dieser die 39km fertig schwimmen würde und sich damit Platz 3 sichern konnte. Also auch in der Männerwertung Platz 1 bis 3 an unser Team. Zur Aufrundung des Ergebnisses auf über 400-Team-Kilometer sorgten schliesslich auch Matthias, Tobias, Sven, Michael, Max, Noel, Luca und Stephanie. Stephanie erwischte wohl einen besonderen Tag und reihte sich mit 700m gerade noch ins Team-Tableau ein. Auch solche Tage gibt es eben, der eine schwimmt 65km, die andere 700m und dennoch gehören beide zu uns und unserem Team. Wir sind stolz auf Euch und Euren Rekord von 430,65 bunten Team-km. Ach ja, ohne Stephanie wären es nur 429,95 km gewesen. Besser für uns, dass die 700m noch dazu zählen und wir so die 430 km stehen haben.

Bedanken wollen wir uns natürlich bei der DLRG Gerbrunn, die für ein faires, harmonisches und sportliches Event gesorgt haben. Auch wenn es nicht immer ganz einfach war, habt Ihr immer besonnen reagiert. Danke.

Sascha 65,00 km (1. Platz Männer, p.B.)
Alexander 63,80 km (2. Platz Männer, p.B.)
Carina 41,50 km (1. Platz Frauen)
Stefan G. 39,05 km (3. Platz Männer)
Katharina 36,20 km (2. Platz Frauen, p.B.)
Matthias M.        32,30 km         (5. Platz Männer, p.B.)
Alena 30,10 km (3. Platz Frauen, p.B.)
Melanie 30,05 km (4. Platz Frauen)
Jörg 18,00 km (22. Platz Männer, p.B.)
Tobias 17,40 km (23. Platz Männer)
Sven           17,00 km      (24. Platz Männer)
Michael S.        15,05 km (29. Platz Männer)
Max 12,50 km (42. Platz Männer)
Noel 8,00 km (73. Platz Männer)
Luca 4,00 km (145. Platz Männer)
Stephanie 0,70 km (178. Platz Frauen)

 

24h Schwimmen in Waldenbuch

24. / 25. Oktober 2015

 

Doppelsieg in der Mannschaft und 
Einzelsieger Mirjam und Thomas

 

 

(Thomas) Endlich wieder Waldenbuch ... der Wettkampf bei dem man sehr viel Schokolade gewinnen kann - in der Stadt der Ritter Sport. Mit neun Schwimmern waren wir wieder gut vertreten, auch wenn leider einige von uns noch kurfristig absagen mussten. Dafür hat uns als zehnter "Teilnehmer" auch wieder Anton am Beckenrand unterstützen können. Durch die Maßnahme vom Veranstalter DLRG Waldenbuch/Steinenbronn - vielen Dank dafür u.a. an den Vorsitzenden Jörg Kayser - die Teilnehmeranzahl zu begrenzen, war es ein toller, sportlicher, fairer und familiärer Wettkampf. Und unter anderen dadurch und auch durch die gegenseitige Team-Unterstützung im und am Wasser haben von den neun Warmduschern gleich fünf Ihre persönliche Bestleistung erschwimmen können (siehe unten). Über meine, Thomas, eigene Bestleistung war ich selbst wohl am meisten überrascht. Eigentlich konnte ich im Vorfeld zum Wettkampf zu wenig trainieren und war mit 2h Verspätung in den Wettkampf gestartet. So hatte ich keine Siegesambitionen.

"Warum und wie schafft man diese langen Strecken" wurde ich in einer der Pausen gefragt ... gar nicht so einfach zu beantworten, hier ein paar meiner Gedanken:
- durch ein Team, das einen unterstützt und das man selbst unterstüzt.
- durch eine eigene Ausgeglichenheit während des Wettkampfes. Probleme zu wälzen, während man schwimmt, zerstört jegliche Gleichförmigkeit.
- durch das Zuhören auf den eigenen Körper. Mir hat er gesagt, dass ich bereits nach vier Stunden im Wasser ein Schläfchen machen soll; ich habe dieses Mal darauf gehört und so konnte ich nach einem tiefen Schläfchen von drei Stunden den restlichen Wettkampf über große Strecken hinweg durchschwimmen. 
- dadurch dass man nie gegen andere Schwimmer und andere Mannschaften schwimmt, sondern immer mit ihnen."

(Sven) Aber wer 50 km schwimmt darf auch gewinnen, trotz Päuschen und Zuspätkommen. Glückwunsch, Thomas ! Unser Neuling Oliver übertrifft seine eigene Bestleistung um knapp 10km und beendet seinen ersten Wettkampf für die Warmduscher mit 44,4 km. Am Ende ein hart umkämpfter 4. Platz in der Männerwertung, der sehr knapp auch zu Platz 2 reichen hätte können. Aber die 3 Schwimmer von Platz 2 bis 4 trennen am Ende nur 1,8 km. Und Oliver ist nur 300m hinter Platz 3 zu seiner Bestleistung geschwommen. Mirjam verteidigt die frühe Führung in der Fraunewertung durch die Nacht und gewinnt mit 5 km Vorsprung überlegen die Frauenwertung. Nach langer Verletzungspause wieder ein Sieg für sie. Gregor und Sven, die Thomas durch die Nacht begleitet haben, vervollständigen das tolle Herrenergebnis und belegen Platz 5 und 6 und führen das Team II auf den zweiten Mannschaftsplatz. Eine neue persönliche Bestleistung erzielt auch Ursula, die nur knapp unter ihrem 24km Ziel bleibt. Florian, Lisa und Nathalie komplettieren die zwei Mannschaften unseres Teams. So feiern wir am Ende kräftig den Mannschaftsdoppelsieg im Cafe Ritter mit Schokolade und Cappuccino.

Thomas 50,65 km (1. Platz Männer, p.B.)
Oliver 44,40 km (4. Platz Männer, p.B.)
Mirjam L. 35,40 km (1. Platz Frauen, p.B.)
Sven           30,35 km      (5. Platz Männer)
Gregor F.       25,45 km (6. Platz Männer, p.B.)
Ursula 23,35 km (4. Platz Frauen, p.B.)
Florian 17,45 km (12. Platz Männer)
Lisa 15,90 km (7. Platz Frauen)
Nathalie 10,45 km (13. Platz Frauen)

 

Urkunde Waldenbuch Team I.JPG
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Urkunde Waldenbuch Team II.JPG
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24h Schwimmen in Burgebrach

23. / 24. Oktober 2015

 

Die 3 auf der Wellenbrecher-Leine

gewinnen mit 100km die Herzen der Organisatoren

 

 

(Stefan) Im November lockte das fränkische Burgebrach mit einem 24h-Schwimmen zum 35-jährigen Bestehen der örtlichen DLRG. Der Ruf der besonders freundlichen Atmosphäre eilte der Veranstaltung voraus und ein kleines Duo machte sich auf, das Team Warmduscher zu repräsentieren. Stefan wollte seinen ersten Einzelsieg einfahren und Sascha für Gerbrunn nicht zu viele Körner lassen. Letzten Endes blieb er aber doch über die gesamte Zeit. Beide spulten ihre Kilometer ab und gut 5:30h vor Ende hatten sie 45 km davon auf der Uhr. Stefan sollte noch 100m für den Sieg draufpacken und dann wollte man es gut sein lassen. Gerade als sie aus dem Wasser stiegen kam unerwartet Tobias aus der Dusche. Er dachte sich, warum zuhause trainieren, wenn es auch hier geht. Zwischen den Pausen, die u.a. mit Pizzaessen verbracht wurden, nötigten ihn die anderen beiden, doch bitte die 100 km des Mannschaftsergebnisses rund zu machen, was auch gelang. Damit konnten sowohl die ersten beiden Einzelplätze als auch die Mannschaftswertung gewonnen werden. Prima gemacht, Jungs !

Stefan 45,1 km (1. Platz Männer)
Sascha 45,0 km (2. Platz Männer)
Tobias K.             9,9 km       

 

24h Schwimmen in Kronach

17. / 18. Oktober 2015

 

Wenn der Vater mit dem Sohne schwimmen geht

 

(Sascha) Was macht man wohl wenn der eigene Sohn, morgens um 5 am Bett steht und fragt: Wann geht es denn endlich los? Freuen, aufstehen, frühstücken und schnellstmöglich auf die Autobahn. Kronach sollte unser Ziel sein. Leons zweites Schwimmen stand an. Es bedarf diesmal nur eine kurze Frage: Willst du ? "Jaaaaaaaa !" Um 8 im Bad angekommen stellten wir schnell fest, trotz dass das Schwimmen schon seid dem Vortag um 17 am Laufen war, ist der erste Platz noch möglich? Leon startete auf Bahn 2 und ich wollte auf Bahn 3 ein paar Meter machen. Er kümmerte sich jedoch ganz schnell um die eigenen Pausen bzw. die Mitschwimmer/innen auf seiner Bahn (auch ganz wichtig). Zur Unterstützung besorgte ich mir also eine Kappe für die Bahn 2. Dank der super Liveübertragung der ersten 5 Plätze in jeder Kategorie, war dann die Motivation wieder gegeben. Leon kämpfte sich bis auf Platz 2 vor. Da der Erstplatzierte schon am Freitag einige Meter machte war hier nichts mehr zu holen. Musste auch nicht sein. Ich bin richtig stolz auf den Kleinen. 8km in der kurzen Zeit ist echt Wahnsinn. Als Belohnung gab es dann noch den Besuch vom Onkel und warmen Apfelkuchen. 

Dieses Schwimmen öffnete mir die Augen im Bezug mit Kindern auf der Bahn. Es wurde leider keine eindeutige Einteilung der Bahnen festgelegt. So schwammen alle durcheinander. Krauler, Brust- und Rückenschwimmer, Kinder, Erwachsene egal ob dünn oder dick. Daher der Appell an alle: Passt bitte auf die Kinder auf, Sie wollen ebenso wie Ihr nur schwimmen, gewinnen und Spaß haben.

Sascha      9,3 km p.B. in Brust
Leon 8,0 km    p.B.

 

24h Schwimmen in Göppingen

17. / 18. Oktober 2015

 

Carina und Conny zu neuen Bestleistungen 

 

 

 

(Conny) Die Bedingungen für das 24-Stunden-Schwimmen in Göppingen waren wieder einmal erstklassig. Carina hatte frühzeitig für uns Startplätze auf der breiten Bahn 1 reserviert. Ob es an der zeitigen Anmeldung oder an der Vorjahresplatzierung lag, dass Carina die Startnummer 1 und Conny die Startnummer 2 bekommen haben, werden wir wohl nie erfahren. Letztlich sollte dies sicher auch ein gutes Omen sein, denn dies waren am Ende auch unsere Platzierungen in der Frauenwertung. Conny hatte eigentlich damit geliebäugelt, in den „Club 50“ aufgenommen zu werden. Doch daraus wurde leider nichts.

Während zwei Pausen war sie kurz auf der Liege eingenickt, und so hatte sie viel Zeit verschenkt. Ob es ohne diese Stündchen geklappt hätte, bezweifelt sie heute, da sie auch starke Schmerzen im Ellenbogen und wund gescheuerte Stellen in den Achselhöhlen hatte. Aber Sie wollte wenigstens mit aufs Treppchen und ihre persönliche Bestleistung erreichen, was mit 45,1 km auch geklappt hat. Dass Carina das „Ding“ haushoch gewinnen wird, war schnell klar. Sie hatte sich im Laufe des Schwimmens dann zum Ziel gesetzt, den bisherigen Frauenrekord zu knacken. Dafür musste sie aber wirklich bis zur letzten Minute im Wasser bleiben. Am Ende standen 53,5 km auf ihren Zetteln – 200m mehr als der bisherige Rekord !

Da Stephanie und Marcus dieses Jahr für ihr eigenes Familien-Team starteten, haben wir uns mit den Wasserballern Peter und Tobias zu einer Mannschaft zusammengeschlossen und die Teamwertung haushoch vor Stephanie´s Team mit 151,85 km gewonnen. Peter und Tobias waren nicht so oft und lange im Wasser wie Carina und Conny, dafür pflügten sie fast doppelt so schnell durchs Wasser und trugen mit 35,5 km bzw. 17,7 km zum Team-Sieg bei. Alles in allem wieder ein sehr erfolgreiches Event für uns Warmduscher. Wir hoffen aber, dass wir nächstes Jahr wieder mit mindestens einem Team aus vier waschechten Warmduschern an den Start gehen werden !

Carina 53,5 km (1. Platz Frauen, p.B.)
Conny 45,1 km (2. Platz Frauen, p.B.)
Peter J.   35,5 km (3. Platz Männer)
Tobias J.           17,7 km      (8. Platz Männer)

 

befreundete Schwimmer auf der Nachbarbahn "Team Trick-Reisen"

Stephi 44,0 km (3. Platz Frauen, Gewinnerin im Bruststil, p.B.)
Marcus       17,0 km (9. Platz Männer. p.B.)

 

24h Schwimmen in Gießen

17. / 18. Oktober 2015

 

10 Schwimmer auf der 50m Bahn 

4 Altersklassensiege und bester Schnitt pro Schwimmer

 

 

(Sabine) Zum zweiten 24-Stunden Schwimmen hat die DLRG Gießen vom 17. Bis 18. Oktober 2015 geladen. Pünktlich um 14:00 Uhr ging es los und wir konnten uns auf eine der sechs 50-Meter Bahnen einreihen. Leider gab es in diesem Jahr keine reine Kraul- bzw. Schnellschwimmerbahn, dafür haben uns die Stadtwerke Gießen das Wasser auf mollige 29 Grad geheizt. Beste Voraussetzungen, um lange im Wasser bleiben zu können! Das haben wir auch alle (bis auf Tobias) gemacht. Vor allem Melanie, die alles in Brust schwamm, Ersttäterin Stephanie und Max waren unermüdlich. Schade, dass der Vorjahressieger wegen Krankheit, und Julian verletzungsbedingt abbrechen mussten. Dies war für Max und Sven aber auch die Chance in der Gesamtwertung aufs Treppchen zu schwimmen. Einzig Peter Müller konnte von den beiden nicht mehr eingeholt werden. Motiviert durch den Pizzawagen vor der Tür konnten Sabine und Sven die ersten zwanzig Kilometer bis Mitternacht durchziehen. Mit der Pizza im Bauch war dann die Energie für die nächsten Stunden wieder da und Sabine schaffte es in der Gesamtwertung Frauen auf den dritten Platz zu schwimmen. Familie Welsch startete als Warmduscher Welsch und so konnten wir als Gesamtteam Warmduscher einen Doppelsieg in der Kategorie „Gruppen Sonstige“ verbuchen. Insgesamt war Gießen eine schöne und familiäre Veranstaltung mit netten Begegnungen am Beckenrand und sehr engagierten Helfern! Wir kommen nächstes Jahr gerne wieder!

Max W. 36,4 km (2. Platz Männer, 1. Platz AK 26-35, p.B.)
Sven 34,3 km (3. Platz Männer, 1. Platz AK 36-45)
Sabine 33,4 km (3. Platz Frauen, 1. Platz AK 36-45, p.B.)
Melanie W.        31,5 km      (4. Platz Frauen, 2. Platz AK 36-45)
Bettina 25,4 km (6. Platz Frauen, 4. Platz AK 36-45)
Stephanie J. 22,5 km (10. Platz Frauen, 1. Platz AK 26-35, p.B.)
Jana W. 15,1 km     (19. Platz Frauen, 3. Platz AK 11-13)
Jörg W. 11,5 km (34. Platz Männer, 3. Platz AK 36-45)
Jan 10,7 km (42. Platz Männer, 12. Platz AK 18-25)
Tobias K. 3,9 km (Motivator und Besucher)

 

24h Schwimmen in Schonungen

03. / 04. Oktober 2015

 

Team- und Familienwertung :

jeweils Platz 1 mit

235,75 km und 70,2 km

 

Geburtstagsschwimmen bringt zwei absolute Bestleistungen von 57km und 52km

 

(Sven) Ein sehr harmonisches und sehr persönliches 24h Schwimmen findet am ersten Oktoberwochenende in Schonungen statt. Es ist Feiertag, der Tag der deutschen Einheit und Carinas Geburtstag. 10 Warmduscher machen sich auf, gemeinsam als "David gegen Goliath" zu schwimmen. In der Teamwertung stehen ca. 60 DLRG Schwimmer unseren 10 Schwimmern gegenüber. Aber wir können nicht immer gewinnen, das wissen wir, und sind manchmal auch schon mit Platz 2 oder 3 zufrieden. Dennoch will jeder Sportler gerne sein Bestes geben und Spass am Erfolg haben dürfen. Und so feiern wir gemeinsam mit den DLRG´lern ein schönes Schwimmfest mit vielen Kilometern. Am Ende stehen 7 persönliche Bestleistungen für uns in der Wertung. Sascha und Stefan schwimmen unglaubliche 57 und 52 Kilometer. Carina und Ihre beiden Söhne Noel und Luca gewinnen die Familienwertung. Tobias, Alina und Sven ziehen sich gemeinsam durchs Wasser und genießen auch mal die schönen Liegestühle im Sonnenuntergang. 

Am Ende verzichtet die DLRG Schonungen auf einen harten Zweikampf in der Teamwertung und startet außer Konkurrenz. Wir bedanken uns für diesen sehr sportlichen und großzügigen Zug. Es ist vielleicht auch nicht fair, 10 gegen 60 Schwimmer in einer Wertung sportlich zu messen. Dennoch hätten wir auch einen Platz 2 akzeptiert. Vielleicht wäre es ziemlich eng geworden, hätte unsere "Familie" um das Geburtstagskind auch in der Teamwertung mitschwimmen dürfen. Unser besonderer Dank gilt heute den Organisatoren um Erwin Reuter, die die tollen Belegung und hohe Rücksichtnahme auf Bahn 4 für unsere Ausnahmeschwimmer Sascha, Stefan und Carina möglich machen. Insgesamt haben 7 unserer 10 Schwimmer ihre persönlichen Bestleistungen in Schonungen verbessern dürfen. Das haben wir auch und vielleicht vor allem den Organisatoren, den freiwilligen Bahnenzählern, den Bademeistern, den Putzfrauen und Putzmännern, den Bröttchenschmierern, den Sponsoren, der Gemeinde und allen, die hinter den Kulissen mitgewirkt haben, zu verdanken. Herzlichen Dank der DLRG Schonungen für Eure sehr sportliche und sehr harmonische Unterstützung. Wir schwimmen gerne wieder mit und bei Euch !

Sascha 57,00 km (1. Platz Männer, p.B.)
Stefan G. 52,00 km (2. Platz Männer, p.B.)
Carina 41,00 km (1. Platz Frauen)
Daniel L.        33,00 km      (3. Platz Männer, p.B.)
Tobias 32,35 km (5. Platz Männer, p.B.)
Alena 28,15 km (2. Platz Frauen, p.B.)
Sven 22,50 km     (9. Platz Männer)
Noel 17,00 km (13. Platz Männer, p.B.)
Luca 12,15 km (18. Platz Männer, p.B.)
Susanne 10,75 km (12. Platz Frauen)

 

24h Schwimmen in Freiberg a. N.

19. / 20. September 2015

 

Teamwertung :

1. Platz mit 177,6 km

 

 

Mit kräftiger Unterstützung zum Nachtpokal und Gesamtsieg

 

(Sven) Eigentlich sollte es ein kleines Teamtraining werden, aber das gemeinsame Schwimmen durch die Nacht bewegt 3 Schwimmer spontan dem Team Warmduscher zu helfen und gemeinsam in die Team-Wertung zu gehen. An dieser Stelle bereits herzlichen Dank an Frank von der Hardtsee-Mafia und Tobias für Ihre 40+ km und die tolle Stimmung auf Bahn 1.

Eine Woche nach Bretten machen sich 4 Warmduscher wieder auf, um in Freiberg am Neckar das 24h Schwimmen zu testen. Mirjam und Sven sind bereits in Bretten geschwommen und haben den Brettener-Teamerfolg noch etwas nachfeiern wollen. Gregor und Tobias sind extra angereist, um sich für die Oktober Schwimmen vorzubereiten. 

Aus den Ergebnissen der Vorjahre war bekannt, dass man ca. 100km für Platz 3 schwimmen sollte und den 1. Platz meist viele Schwimmer zusammen errungen haben. Zuletzt eine DLRG Gruppe mit knapp 20 Personen. Es gibt in Freiberg keine Durchschnittswertung und keine Gruppengrößenbegrenzung. Da der Andrang auf den Bahnen von Beginn an gut ist und keine Zwischenergebnisse ausgehängt werden, betrachten wir 4 Warmduscher alles sehr relaxt und freuen uns an der guten Stimmung im Bad. Sven, Mirjam und Tobias ziehen sich gegenseitig, Gregor kommt etwas später ebenfalls hinzu und punktet stark in der Nachtwertung, die von 22 - 6 Uhr geht. Die Mindestanzahl an Schwimmer pro Team beträgt 3, was es der Hardtsee-Mafia schwer macht, ein Team in die Wertung zu bekommen. Sie sind nur zu zweit. So entschliessen sich Frank und Sven die Teams zusammen zu legen, um auch in der Gesamtwertung gegen die DLRG eine Chance zu haben. Frank ist auch schon in Burgebrach mit Sven und Mühlacker mit Hamza und uns geschwommen und so kennt er uns bereits seit 2014. 

Um die nächtlichen Stunden kommen immer mehr schnelle Schwimmer auf Bahn 1, das Team Z-Hood, was tolle Rollwenden hinzaubert und ab und an auch sprintet. Sven möchte eigentlich den "jungen Wilden", die noch frisch sind und noch keine 15-20 km in den Armen haben, Platz machen und mit Frank auf Bahn 2 ausweichen, aber da es dort zuviele Brustschwimmer gibt, müssen sich Ausdauer und Schnellkraft auf der Bahn arrangieren. Z-Hood hat am Ende der 8 Nachtstunden mit 2 Schwimmerinnen und 4 Schwimmer 49,7 km erreicht, das in den Vorjahren locker zum Sieg in der Nacht-Wertung gereicht hatte, doch 2015 war unsere zusammengewürfelte Startgemeinschaft mit nur 2,6 km weiter geschwommen. Z-Hood, die Wertung gehört eigentlich Euch, da wir auch zu siebt waren und nur auf die Gesamtwertung geschwommen sind. 2,6 km sind für Euch nur ein paar Minuten gewesen, die Euch Frank und Sven durchs Überholen aufgehalten haben.

Aber es bleibt nicht nur bei der Nachtwertung. Kurz vor Ende der Veranstaltung erklärt auch ein Verantwortlicher, dass dieses Jahr keine DLRG am Start ist. Sven kann sich sein Grinsen nicht verkneifen und kämpft nun an neben der Gesamtwertung auch um die Einzelwertung. Am Ende teilt er sich Platz 3 der Gesamtwertung mit Dauerschwimmer Manfred, der bereits sein 83. Langschwimmen an diesem Wochenende bestreitet. Manfred, Du bist ein Original und kein Warmduscher ! Kurze Anmerkung: Manfred schwimmt leider nicht im Team Warmduscher, aber wir freuen uns dennoch immer, wenn wir uns sportlich messen und gemeinsam mit ihm am Beckenrand sitzen können. Im Teamwettbewerb wäre die Hardtsee-Mafia (mit 3 Schwimmer) vermutlich vor den Warmduschern (mit 4 Schwimmer) und Z-Hood (mit 6 Schwimmer) gelandet, die Regelung mindestens 3 Schwimmer und keine Maximalschwimmerzahl bzw. Sortierung nach Durchschnittswerte liess uns als Startgemeinschaft dieses Mal glücklich gewinnen.

Frank H. 42,20 km (1. Platz Männer)
Sven 30,60 km     (3. Platz Männer)
Tobias 18,35 km (9. Platz Männer)
Mirjam L.     15,10 km (6. Platz Frauen)
Gregor   9,0 km  

 

25h Schwimmen in Bretten

12. / 13. September 2015

 

Teamwertung :

1. Platz mit 109,15 km und
21,3 km pro Schwimmer

 

 

(Sven) Zur zweiten Saisonhälfte finden
sich wieder 6 Schwimmerinnen und Schwimmer, um die neu renovierte Bäderwelt in Bretten zu rocken. Mit Carina, Thomas und Sven sind 3 unserer bekannten Muske(l)tiere und Kilometerfresser wieder mit dabei. Neu im Team sind Mirjam (eine der Mitorganisatorinnen des Schwimmens), Jürgen (69km Mann aus Mannheim) und Katharina (die sich uns spontan während des Schwimmens auf Bahn 5 anschließt und super fair schwimmt). Wie immer will Carina gewinnen und läßt zu Beginn keinen Zweifel daran, dass man an ihr vorbei muss, will man das Schwimmen und die Frauenwertung gewinnen. Die ersten 10km bleibt sie mit nur kurzen Pausen im Wasser und beobachtet fortan ihre Konkurrentinnen.

Dass sie am Ende der 25h oder 1504 Minuten auch die Gesamtwertung gewinnt, bleibt dem taktischen Schwimmen in der Männerkonkurrenz und einer teilweise sehr belebten Bahn 6 geschuldet. Mit 4km Rückstand und 36km wird Katharina Gesamtzweite und ist ebenfalls weiter als der beste Mann geschwommen. Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Einstand ins Team. In die Teamwertung haben wir Katharina noch rausgelassen, damit sich die pinken Delphine nicht benachteiligt fühlen und Mirjam, Carina und Sven gefordert werden. Aber Warmduscher bleibt Warmduscher ! Danke Katharina für Deine Kilometer und Dein Lachen. In unserer Teamstatistik bist Du voll dabei und gleich auf Platz 20 eingestiegen. Thomas kann sich in der Moonlight-Wertung zwischen 0 und 1 Uhr morgens mit schnellen 4,0km durchsetzen und verbessert sein Teaminternes Ranking in 2015 von 19 auf 12. Ein packender Zweikampf entwickelt sich in den letzten 6 Stunden zwischen Platz 3 und 4. Michael von den pinken Delphinen führt 2km vor Sven, der nachts gut geschlafen hat und Platz 1-3 vorbeiziehen lassen durfte. Sven will aber Platz 3 erreichen und kämpft sich 100m für 100m an Michael heran. Leider verletzt sich Michael kurz vor Ende der Veranstaltung an seiner Hand und kann den Zweikampf nicht fortsetzen. Sven zieht vorbei und hat am Ende 1,8km Vorsprung herausgeschwommen. Mirjam, die letztes Jahr noch die Veranstaltung gewinnen konnte, geht etwas gehandicapt und mit der Doppelbelastung der Organisation an den Start. Ihr gelingen aber fürs Team sehr wichtige 19km. Am Ende gewinnen wir den Wettkampf mit 21,8 km/Schwimmer und einem Vorsprung von 2,48km/Schwimmer vor den pinken Delphinen. Es sind letztendlich nur 12,4 km Vorsprung. Besondere Worte des Danks gehen daher an Mirjam, Thomas und Jürgen, die mit Ihrer Teilnahme und ihren geschwommenen 10 bzw. 19km den Teamerfolg erst möglich machen. Wir freuen uns, wieder 3 neue Schwimmer gefunden und einen schönen Wettkampf abgeliefert zu haben. Mannschaftssieg 17 seit unserer Gründung 2009 und bereits Erfolg Nr. 7 dieses Jahr. 
 

Carina    

40,30 km        (1. Platz Frauen)

Katharina

36,00 km (2. Platz Frauen, p.B.)
Sven 29,40 km (3. Platz Männer)
Mirjam L. 19,00 km (7. Platz Frauen, p.B.)
Thomas 10,35 km (22. Platz Männer)
Jürgen S.          10,10 km (24. Platz Männer, p.B.)

 

Die Bezeichnung p.B. steht für persönliche Bestleistung für das Team Warmduscher und kann vereinzelt erheblich von der persönlichen Bestleistung des jeweiligen Schwimmers abweichen.
 

Naab Schwimm von Günter

11. - 14. August 2015

 

(se) Günter schwimmt an 4 Tagen 48km die Naab hinab und wird von einer Gewitterfront des Tiefs Eberhard gestopt. 

 

1. Platz im 5 km Rennen für Conny beim Neuruppiner Langstreckenschwimmer

08. August 2015

 

Bodensee-3-Länderquerung von Michael

07. - 08. August 2015

 

(cw) Wenn sich Warmduscher spontan und unausgeschlafen einen Geburtstagswunsch erfüllen... dann wird ein Boot, ein Skipper, das Team an Bord und die notwendige Verpflegung schnellstens organisiert! Zum Glück hilft dann auch Oli und Carina von der "Bodenseequerung"! Das Ergebnis kann sich sehen lassen :

 

Michael schwimmt 35,25 km in 15 Stunden und 32 Minuten im Bodensee 

von Lindau nach Rorschach und weiter nach Bregenz

 

Bodensee-Schwimm von Mim

03. - 04. August 2015

 

(se) Mirjam schwimmt 55km in 27 Stunden im Bodensee von Bodman nach Langenargen

Bildquellen: Seechat.de und Bodenseequerung.de

24h Schwimm-Training in Mainburg

02. / 03. August 2015

 

"Frieren und Trainieren" unter diesem Motto stand das 24 h Schwimmen im Freibad Mainburg

 

(cw) Ab und an gehen Warmduscher auch zum warmen Duschen ins Freibad.
Einfach nur trainieren und sich die Bahnen zählen lassen. Und wo kann man das besser als bei einem 24h Schwimmen ?

 

Die Wetter- und die Wassertemperaturen hatten sich an diesem Wochenende auf kalt geeinigt. Wie gut, dass Noel, Luca, Stefan und Carina sich ohnehin nur zu einem Training nach Mainburg aufgemacht hatten. Vielen Dank den Organisatoren fürs Bahnenzählen und die warmen Duschen auch wenn diese nur gegen Gebühr warm wurden. 

 

Stefan G.    

25,3 km        (7. Platz Männer)

Carina

22,0 km (10. Platz Frauen)
Noel    4,1 km (121. Platz Männer)
Luca    2,6 km (142. Platz Männer)

 

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