Unser Gregor

 

Erster Wettkampf mit uns : 26.01.2013 in Untertürkheim

 

persönliche Bestleistung : 26,1 km in Waldenbuch 2018

Einzelerfolg : Zweiter Platz AK in Waldenbuch 2018

 

Schwimmdaten (2013 - 07/2019)

Anzahl der Schwimmen für uns : 38 

Beteiligung an WD-Teamsiegen : 31

Teamsieg-Quote : 81,6 %

Geschwommene WD-Kilometer : 482,65 km

 

WD-Titel:  Teamplayer 

 

Wie bist Du zu den Warmduschern gekommen ?

Ab Juli 2013 bin ich das erste Mal für das Team Warmduscher in Maichingen geschwommen. Sven überzeugte mich, nachdem ich bereits im Juli 2011 ebenfalls in Maichingen überhaupt das erste Mal auf den Geschmack eines 24 h Schwimmens kam. Auf die Idee kam ich letztendlich über meinen Hobby-Breitensport-Schwimmtrainer Thomas beim VfL-Sindelfingen. Er sprach das Thema beim Training mal an, da er bereits etwas Erfahrung darin gesammelt hatte. Da ich neugierig war, wie so etwas abläuft und mich auch mal so einem Test unterziehen wollte, sagte ich zu. Mein erster, als auch mein zweiter Versuch 2011 und 2012 in Maichingen waren zwar jeweils nur 7 km, aber ich war trotzdem recht platt, da ich mit solchen Schwimmleistungen bisher keine Erfahrung gemacht hatte.

 

Warum schwimmst Du bei 24h Schwimmen ?

Meine Freude am Schwimmen ist stetig gewachsen, seitdem ich im Dezember 2004, nach Belegung eines Stilschwimmkurses für Erwachsene im Alter von immerhin schon fast 26 Jahren, endlich der Hobby-Breitensportschwimmgruppe in Sindelfingen beigetreten bin. Das Training 2-mal die Woche hält mich fit, jung und knackig und macht mir inzwischen sehr viel Spaß und ich habe vor das möglichst noch viele Jahre durchzuziehen.

Die 24 h Schwimm-Events sind eine tolle Zugabe, den Spaß am Schwimmen noch weiter auszubauen und mit viel Leidenschaft und Freude in einem super Team, wie den Warmduschern, mitschwimmen zu dürfen. Der Zusammenhalt im Team ist einzigartig – Jeder ist für jeden da und freut sich auch für die anderen im Team mit, egal, ob die Schwimmleistung eher niedrig oder hoch ist und ob diese langsam und mühsam oder schnell erreicht wurden. Außerdem fing bei mir Ende August 2013 eine neue Lebensära an. Der Sturz, den ich damals erlebte, fand auf über 2000 m Höhe in den Schweizer Alpen nahe des Bernina Passes statt und es ging von einem Wanderweg aus mit samt Mountainbike, Helm und Rucksack 66 m einen Abhang hinunter mit einem Höhenunterschied von etwa 40 m. Ich war danach schlecht ansprechbar, wurde zur Sicherheit ins künstliche Koma versetzt und dann mit dem Rettungshubschrauber ins nächstgelegene Krankenhaus in Lugano geflogen. Seitdem betrachte ich es nicht mehr als selbstverständlich, bei einem schweren Unfall ohne Knochenbrüche oder Ähnliches davon zu kommen und vor allem weiter leben zu dürfen. Ich bin zwar nicht gläubig, aber damals hatte ich offensichtlich mehr als einen Schutzengel, um mit nur einer leichten Gehirnerschütterung, einem 3-fachen Bänderriß im rechten Fuß und ein paar Schrammen und kleinen Schürfwunden nach diesem schrecklichen Sturz davon zu kommen. Die Möglichkeit, an 24 h Schwimmen mit dem Team Warmduscher teil nehmen zu können, ist für mich nach dieser Erfahrung etwas ganz Besonderes.

war schon immer meine Leidenschaft.

 

Welche Ziele verfolgst Du in den nächsten Jahren ? 

Ich bin meist als Teamschwimmer bei den 24 h Events eingeteilt und werde das die nächsten Jahre auch bleiben, da ich vermutlich nicht so schnell mit Einzelleistungen glänzen werde (im Vergleich zu manchen anderen Warmduschern). Das macht mich aber dennoch sehr glücklich und ich werde das in den nächsten Jahren weiter anstreben und versuchen, die Anzahl der jährlichen Events zu erweitern und vielleicht sogar auch meine persönliche Bestleistung weiter zu steigern, falls es passt mit der Gesundheit, Fitness und natürlich nicht zu vollen Bahnen. 

 

 

 

Was macht Dir bei den Warmduschern besonders viel Spass oder was war Dein größter Erfolg, auf den Du besonders stolz bist ? 

Es motiviert mich immer wieder bei möglichst vielen dieser 24 h Schwimmen, die nicht all zu weit von Filderstadt entfernt statt finden, regelmäßig über das Jahr verteilt mit zu schwimmen und auf diese Art die Warmduscher zu unterstützen und vertreten zu können. Wenn ich dann nur 15 km oder so für das Team erschwimme und so meinen Teil dazu beitrage, unser ehrgeiziges Team auf einen Treppchenplatz oder gar zum Sieg zu verhelfen, macht mich das auch auf eine Art sehr stolz. Mittlerweile bin ich auch als „Nachtschwimmer“ bekannt geworden, weil ich diese Zeit meist ausnutze, um km zu schwimmen, da um diese Uhrzeit die Bahnen eher nicht so voll sind, wie tagsüber. Der Teamspirit bei den Warmduschern treibt einen nicht nur an, sondern steckt auch an. Unsere vielen extremen Langstreckenschwimmer und all die anderen Teamschwimmer, wie ich z.B., aus ganz Deutschland verteilt, ein wenig kennen zu lernen und zu sehen, dass alle eine Leidenschaft verbindet, ist sehr schön zu erleben. Ob jung oder alt, dick oder dünn, u.s.w. – alle machen mit und feuern sich gegenseitig an bei den Events. Das gegenseitige Ziehen auf den Bahnen macht das Schwimmen etwas einfacher und von den Schmerzen für manch einen erträglicher und motiviert natürlich vor allem den Gezogenen. Besonders stolz macht mich selbstverständlich auch meine persönliche Bestleistung im Oktober 2015 in Waldenbuch mit immerhin 25,4 km ! Damals belegten wir Platz 1 und 2 in der Teamwertung und ich bin für Platz 2 geschwommen. Diese Schwimmleistung werde ich im Laufe der nächsten Jahre hoffentlich noch steigern auf 30 km oder gar mehr.

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